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Zweitunterste Schublade - Leserbrief heute in den WN

Es ist selten, dass ich mich für politische „Mitbewerber“ einsetzen möchte, aber das muss jetzt einfach sein. Erich Schwartze hat öffentlich die Entscheidung des Bürgermeisters kritisiert, den gesamten politischen Gremienbetrieb bis Ende Januar in den Lockdown zu schicken. Interfraktionell hatte ich dasselbe geäußert, mit anderer Begründung. Nun steht Herr Schwartze im Fokus persönlicher Attacken, die mit politischer Sachdiskussion nicht mehr viel zu tun haben. Was hier in interfraktionellen Mails, sozialen Netzwerken und auch in der Zeitung die Runde macht, gehört in die zweitunterste Schublade (schlimmer geht immer!). Ich bin überzeugt, dass diese unangemessenen persönlichen Angriffe wenig mit Schwartzes Statement zu den Gremienabsagen zu tun haben, sondern mit seinem Engagement im Aufsichtsrat der Chance. Als Aufsichtsratsmitglied seit 2017 kenne ich dort die Fakten, unterliege jedoch der Verschwiegenheitspflicht. Soviel darf ich verraten: Herr Schwartze hat seine Aufgaben gründlich, gewissenhaft, hartnäckig und mit großem Arbeitseinsatz wahrgenommen und hat sich damit offenbar unbeliebt gemacht. Die kürzlich verabschiedete Geschäftsführerin hat familiäre Verbindungen in die Politik. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Gabi Drees

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