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Stellungnahme unseres Ratsmitglied Stefan Bügener zum Thema ‚Neue Gastro am Drilandsee‘

Hallo liebe Freunde,


bevor die Zeitung am Freitag über die Driland Gastronomie veröffentlicht wird mal meine Meinung zu den Geschehnissen:


1. Ist die angedachte Gastronomie aus meiner Sicht richtig?

Nein. Ich denke die angedachte Gastronomie ist zu groß und in meinen Augen eine "Vergewaltigung" des Driland-Sees.


2. Wurden Alternativen aufgezeigt?

Nein, ich persönlich habe keine Alternativen "erlebt" sondern nur "Vogel friss oder stirb" Gespräche erlebt.


3. Gibt es Alternativen?

Ja, in meinen Augen ist eine weitere Gastronomie am Driland sinnvoll und richtig - aber in Abstimmung mit den vorhandenen Gastronomen/Vereinen und mit den vorhandenen Anwohnern. In meinen Augen wird das was gebaut wird erheblich kleiner sein.


4. Was ist eigentlich falsch gelaufen?

Ich bin "frisch dabei" und habe nicht soviel Erfahrung - aber über dieses Thema "Driland-Gastronomie" ist nie diskutiert oder geredet worden. Kein Wort mit den anderen politischen Akteuren, kein Wort mit dem planenden Architekten. Viele Fragen hätten im Vorfeld geklärt werden müssen. Es ist Aufgabe der stärksten Fraktion im Rat der Stadt Gronau diese Gespräche anzuleiern und zu führen.

(mit Reden/Diskutieren meine ich eine Diskusion in der Sache, am Tisch - und kein Geplänker in irgendwelchen Pausen oder Anträgen in Sitzungen)


5. Wie geht es weiter?

Wir sind für alle Fragen offen und suchen nach einer Lösung, die in der Sache die richtige ist. Lasst und gemeinsam überlegen, was für unsere Stadt Gronau und Epe am Besten ist. Fakt ist, das mit der bisherigen Planung 50 % "glücklich" waren, aber auch 50 % "unglücklich". Das ist kein Ergebnis, auf das auch nur Irgendeiner stolz und zufrieden sein darf. Egal was passiert, 50 % sind dagegen! Überlegt das bitte ganz genau!


6. Warum eigentlich kein neuer Bebauungsplan?

Der Bebauungsplan 63 ist fast über 50 Jahre alt, und in vielen - heutigen Fragen - überaltert. Dieser Plan kann und darf doch nicht die Grundlage sein, für Entscheidungen, die Jahrzehnte Bestand haben sollen. Die Zeit ist reif, um seriös die Zukunft des Driland neu zu planen, dafür bedarf es zwingend einer Änderung der Rahmenbedingungen. Lasst uns gemeinsam überlegen, wie der Driland in einigen Jahren aussehen soll. Schnellschüsse, die Fakten schaffen, helfen uns nicht.

Wichtig ist auch, dass in dieser Planung der gesamte Bereich einbezogen wird, und nicht nur Teilbereiche betrachtet werden.


7. Lösung!

Wir setzen uns - Corona-conform- am Tisch und reden miteinander und nicht mehr übereinander. Beteiligt sind die Stadt Gronau (Bürgermeister als Leiter der Veranstaltung), die Fraktionen und die benachbarten Beteiligten des Driland.


Last, not least ist in meinen Augen eins über Wochen "vergessen" worden:

Ich habe umweltfreundliches Kreidespray besorgt - die nächste Ratssitzung beginnt am Driland See, und wir zeichnen mal ein, wo die neuen Wege lang laufen, wo das neue Sanitärgebäude hinkommt, und wie groß eine neu Gastronomie am Driland sein wird. Ich persönlich habe alles das nur auf Plänen gesehen, die mir persönlich nie gereicht haben. Also, ab auf die Fiets, zum Driland, Maßband und Kreidespray raus, und vor Ort schauen, was wir anschließend entscheiden!


Euer

Stefan Bügener

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