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Nie zu spät für bessere Erkenntnisse

Es ist begrüßenswert, dass das Land NRW im Juli ein Sofortprogramm zur Stärkung der Innenstädte ausgeschrieben hat. Die Wählergemeinschaft WEG hat Verwaltung und Rat darauf hingewiesen, damit das Programm für Gronau und Epe genutzt wird. Überflüssig sei der Hinweis, meint der Sprecher der UWG, die Verwaltung sei schon bei der Arbeit. Schön, wenn das so ist; denn es zeigt, dass es nie zu spät ist, eine bessere Erkenntnis zu gewinnen. Lange vor Corona stellte ich im Rat den Antrag, ein Sofortprogramm zur Revitalisierung von Einzelhandel und Dienstleistung in Gronau und Epe zu beschließen. Der Antrag war fast inhaltsgleich mit dem jetzigen Landesprogramm. Niemand mochte zustimmen. Aber immerhin, am 30. 10. 2019 erhielt die Verwaltung den Arbeitsauftrag: „Die Verwaltung berichtet in einer November-Ratssitzung über die verschiedenen Möglichkeiten, wie der Kurt-Schumacher-Platz und das Hertie-Areal zügig wiederbelebt werden können. Dabei soll zunächst keine Nutzung ausgeschlossen werden. Dabei soll auch geprüft werden, wie man das Areal durch die Stadt selbst, eine städtische Tochter oder Bürgerbeteiligungsmodelle revitalisieren kann. In die entsprechende Sitzungsvorlage sollen die Leitgedanken der Schreiben von Ratsmitglied Schwartze vom 15. 10. 2019 „Interessenausgleich und Sofortprogramm zur Revitalisierung von Einzelhandel und Dienstleistung in den zentralen Bereichen der Ortsteile Gronau und Epe“ sowie „Weitere Strukturentwicklung in Gronau und Epe nicht vergessen“ vom heutigen Tage thematisch einfließen.“ Dazu gibt es bis heute weder einen Bericht noch ein Ergebnis. Dank Unterstützung durch die UWG wird sich jetzt sicher bald was tun. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein; zumal die UWG immer noch primär auf zukünftige Neubauten, Infrastruktur und Bauleitplanung als Lösung des Problems setzt. Die Eigentümer mit Leerstand in den unteren Etagen, die demnächst Anliegerbeiträge für die verbesserte Infrastruktur in Schul- und Neustraße zahlen dürfen, werden sicher sehr zufrieden sein. Erich Schwartze, Ratsmitglied und Kandidat WEG, Gronau


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