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Definitiv keine unsichere Zukunft

Leserbrief zum Artikel „Qualität wird leichtfertig aufs Spiel gesetzt“ (WN vom 30. März 2021): Die UWG-Kritik zum „Kita-Aus“ kann ich nicht teilen. Die Kitas der Chance werden laut UWG von SPD, CDU und der WEG aus der Chance herausgelöst und in eine unsichere Zukunft gesendet. Dem möchte ich ausdrücklich widersprechen. Eine Weiterführung unter anderer Trägerschaft ist definitiv keine unsichere Zukunft! Die Entscheidung hat die Mehrheit getroffen. Die Entscheidungen zur Chance wurden nach Beratung in den Gremien der Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat unter Einbeziehung der Sachlage und Ergebnisse des Sanierers und der Mitglieder der Ausschüsse getroffen. Ja, die Kitas haben ein gutes Angebot, die Erzieherinnen sind engagiert, die hauswirtschaftliche Versorgung ist gut. Ich arbeite gerne mit den Mitarbeiterinnen der Kitas der Chance zusammen und kann diese positiven Anmerkungen bestätigen. Ich bestätige aber auch, dass alle anderen 29 Kitas von neun verschiedenen Trägern geführt, ebenfalls eine sehr hohe Qualität vorhalten. Alle anderen Kitas haben individuell ausgerichtete Schwerpunkte. Die Öffnungszeiten der Chance-Kitas sind übrigens nicht länger als die der anderen 29 Kitas. Gronau ist familienfreundlich und Gronau hat ein gutes Angebot mit vielen Möglichkeiten in der Kitabetreuung, dass die UWG das mit dem Wegfall des Trägers Chance in Zweifel zieht und sogar den anderen Fraktionen vorwirft, zwischen Reden und Handeln auseinanderzufallen, ist unklug. Unklug finde ich auch, dass die UWG (Fraktionsvorsitzender Jörg van Borczyskowski) diese Pressemitteilung herausgibt. Die Chance steht heute, wo sie ist, da über Jahre eine enorme Schieflage entstanden ist, die zu verschiedenen Entscheidungen führte. Die Entfernung der Geschäftsführerin, Ehefrau von Jörg van Borczyskowski, ist eine dieser getroffenen Entscheidungen. Ich habe Verständnis für die Mitarbeiterinnen und kann die Sorgen durchaus verstehen. Jedoch wäre es deutlich vorteilhafter gewesen, die Eltern und die Mitarbeiter für den Erhalt der Trägerschaft Chance zu sprechen zu lassen. Birgit Hüsing-Hackfort, Ratsmitglied WEG,


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