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Café Grenzenlos: Unverständnis für diese Entscheidung

Heutiger Leserbrief in den WN:

Am Mittwoch habe ich um 23.30 Uhr die Ratssitzung verlassen und war noch nie so getroffen von einer Entscheidung des Rates wie die, das Café Grenzenlos nicht an dem Förderprogramm zur Innenstadtbelebung teilhaben zu lassen.

Das Café wurde ins Leben gerufen und konnte überleben, da Frau Wigbels die Räume mietfrei zur Verfügung gestellt hat. Das Café hat sechs Tage die Woche acht Stunden geöffnet und wird ausschließlich durch Ehrenamtliche betrieben.

Ein Café, wie der Name Grenzenlos schon sagt, ein Ort der Begegnung, der Kultur, der Musik des Sozialen und mittlerweile etablierte Anlaufstelle für Bürger unserer Stadt. Besucht wird das Café von vielen: von Senioren, Alleinerziehenden, Vereinsamten, Behinderten, Familien und Gruppierungen verschiedenster Institutionen und und und?

Das Café findet eine sehr große Akzeptanz, ist gut besucht und hat sich um Fördermittel beworben, um weiter existieren zu können.

Der Verein ist meines Erachtens förderwürdig und hat die Chance verdient, sich genau wie die anderen Projekte zwei Jahre im Förderzeitraum des Landes zu beweisen.

Die Verwaltung hat die Förderwürdigkeit der Bewerber doch vorab geprüft, oder?! Was spricht dann dagegen, dem zuzustimmen. Das Café ist keine Konkurrenz zum Extrablatt und Co, Das Café hat eine Kooperation mit dem KIZ angedacht.

Für mich persönlich steht fest, egal wer ein gutes Konzept zur Innenstadtbelebung abliefert, wenn es für Gronau positiv ist, stimme ich dafür. Private Befindlichkeiten und Frustration sollten nicht Gründe dafür sein, dieses von der Bürgerschaft gewollte Projekt zur Innenstadtbelebung gezielt zum Scheitern zu bringen.

Ich hege noch Hoffnung durch Aufklärung und Beantwortung der offenen Fragen ein Gelingen mit einer Mehrheit zu erreichen.

Die breite positive Resonanz für das Café ist mehr als deutlich. Derzeit tun unpolitische Menschen ihre Meinung kund und das ist Enttäuschung, Verbitterung und Unverständnis für diese Entscheidung.

Birgit Hüsing-Hackfort, Ratsmitglied Wählergemeinschaft Epe Gronau, Gronau

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